Wingreis, Engelberg

Rebhaus Wingreis
Vom 19. Jahrhundert bis zum Bau der N5 respektive SBB-Doppelspur Herbsthaus der Berner Familie Thormann. Das Haus geht im Wesentlichen auf das 17. Jahrhundert zurück. Es hatte direkten Zugang über die Reblaube zum See mit eigener Länti. Heute ist es Wohnmuseum mit Rebkeller und Trüel und wird durch eine Stiftung verwaltet.

Ältestes Rebhaus in Wingreis
Ursprüngliches Doppelhaus mit Resten der spätgotischen Fassade.

Engelberg
Das Benediktinerkloster Engelberg war von 1235 bis 1433 Eigentümerin eines Rebguts am Bielersee. Nach dem Verkauf der Liegenschaft blieb der Name «Engelberg» als Erbe der Engelberger Mönche bis heute bestehen. Und auch die Trauben, die aus diesen Reblagen gekeltert werden, tragen nach wie vor den Namen «Kloster Engelberg». So wie die Bezeichnung für den Wein beibehalten wurde, ging der Name «Engelberg» auch auf das Gasthaus über. Mit dem Ausbau für die Doppelspur der Eisenbahn und der Autostrasse in den 1970er Jahren musste der grössere Teil des Hotels und das ehemalige Herrengut Engelberg weichen. Heute steht nur noch der Pavillon mit Haubendach über der alten Seemauer. 2017 konnte das noch aktive Benediktinerkloster Engelberg einen Teil seines Rebguts wieder zurückkaufen und lässt es durch einen regionalen Winzer bewirtschaften, dies als ein Geschenk zu seinem 900-jährigen Bestehen im Jahr 2020.