Klein-Twann

Alte Dorfmühle
Ursprünglich Mühle, später Fotofabrik Engel-Feitknecht, dann Aluminium/Pfannenfabrik, heute Metallwerkstatt. Beim Bau der Seestrasse über den Twannbach wurde die Brücke nach Süden versetzt. Sie war bis ins 19. Jahrhundert Sprachgrenze deutsch-französisch.

Bachmühle Kleintwann
1420 durch Rudi Heineli zusammen mit der Brunnmühle erworben. 1814 von den letzten von Ligerz an den Brunnmühler Abraham Engel veräussert. Nach dem Brand 1871 in gleichem Umfang wieder aufgebaut und als Mühle bis 1890 betrieben. Anschliessend Uhrenschalenmacherei, Bäckerei und Wirtschaft bis in die Zeit der 1930er Jahre. Heute Weingut in 3. Generation.

Seepolizei - Ehemaliges Patrizier-Herbsthaus
Der Grundbestand der ehemals zwei Gebäude ist spätgotisch. Teilerneuerung und Umnutzung anlässlich der Renovation 1975/1976. Auf der Nordseite ehemals Hocheingang. Der Westteil war im Besitz der von Wattenwyl, der Ostteil gehörte den Tilliers. Heute Sitz der Kantons- und Seepolizei.

Dorfteil Schoren
Der stattliche Ortsteil hart an der Nationalstrasse, einst mit eigener Ländte, besteht aus sieben Reb- und Herbsthäusern. Heutige Erscheinung vorwiegend 17. /18. Jahrhundert gemauerte Aussenaufgänge. Besonders repräsentative Kopfhäuser in Stadtberner Besitz bis um 1800. Im Westen der Familie von Büren, dorfwärts gegen Osten der von Steiger.

Maillart-Brücke über den Twannbach
1936 wurde beim Bau des Rebenweges Twann-Ligerz eine moderne, elegante Brücke über den Twannbach gebaut. Architekt war der als Pionier für Stahl-Betonbrücken berühmte Berner Brückenbauer Robert Maillart (1872-1940).