Tüscherz

Unterdorf Tüscherz
Geprägt durch Bauten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Das wohl älteste erhaltene Haus „im Hof“ war bis 1785 Herbst- und Rebhaus der Berner Familie Tscharner. Seestrassenbau 1835/1838, Bahnbau 1860. Nach der Verwüstung durch einen Grossbrand wurde das Unterdorf 1877 in städtischer Art wieder aufgebaut.

Der „Sternen“ und das Restaurant „Tschantré“ waren ehemalige Häuser des Rebgutes Thüringen-Pfrundhaus Solothurn. Gemeindehaus, ehemaliges Schulhaus datiert 1861.

Oberdorf Tüscherz
Seit dem 13. Jahrhundert erwähnte Rebbausiedlung. 1877 durch Dorfbrand weitgehend zerstört. Neuaufbau durch Tessiner Bauleute, die Türen, Fenster und Einfassungen aus den Tüscherzer Findlingen (Rohnegletschergranit) herstellten. Viele Häuser tragen die Jahrzahl 1878 im Türsturz. Der Weg vor den Häusern ist der alte Bielweg, 1931/1935 integriert in den Rebenweg.